Zwischen Unterstützung und Verantwortung: Künstliche Intelligenz in der Selbsthilfe
Chancen, Risiken und Praxistipps
Künstliche Intelligenz kann die Selbsthilfe praktisch unterstützen: Sie hilft beim Verfassen von Berichten, Förderanträgen und Protokollen, erstellt oder redigiert Social‑Media‑Beiträge, übernimmt Übersetzungen und generiert erste Entwürfe für Informationsmaterialien. Das spart Zeit, erhöht die Reichweite der Kommunikation und gibt unkomplizierte Hilfestellung bei sprachlichen oder formalen Hürden.
Gleichzeitig gibt es klare Grenzen und Risiken: Automatisch erzeugte Texte können faktische Fehler, ungenaue Formulierungen oder eine unangemessene Tonalität enthalten; Übersetzungen liefern nicht immer kultursensible oder fachlich präzise Ergebnisse. Datenschutz und Vertraulichkeit sind zentral – personenbezogene oder sensible Inhalte dürfen nicht verarbeitet werden. Bei der Nutzung externer KI-Dienste sind Urheberrechtsfragen (z.B. bei eingespeisten Quellen) sowie mögliche Speicherung und Nutzung der eingegebenen Daten zu beachten.
Referent: Nils Gerken (Hamburg)





